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Begriff Definition
ADHS

ADHS bzw. ADS, so wird eine ,schon im Kindesalter beginnende, psychische Störung genannt. Symptome sind Aufmerksamkeitsschwäche, impulsives Verhalten und manchmal auch Hyperaktivität. Die Ausprägung ist unterschiedlich. Mal steht die Hyperaktivität im Vordergrund wie beim Zappelphillip, mal die Aufmerksamkeitsschwäche wie beim Hans-guck-in-die Luft. Vorsicht! Nicht jedes unaufmerksame, zappelige, Kind ist hyperaktiv bzw. hat ADHS! Vielleicht ist es eben nur sehr verspielt, lebendig, lebhaft und reizoffen. Auch das Lebensalter und das geistige Entwicklungsalter spielt eine Rolle.

ADS

Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom Die wichtigsten Symptome bei ADS/ADHS sind: Unaufmerksamkeit, Ablenkbarkeit Die Aufmerksamkeit des Betroffenen driftet ab, er wechselt den Mittelpunkt seines Interesses. Hyperaktivität oder Verträumtheit Betroffene wirken hektisch oder schauen Löcher in die Luft. Impulsivität Betroffene handeln häufig ohne nachzudenken und können nur schwer abwarten. Vergeßlichkeit, schlechtes Kurz­zeit­ge­dächt­nis Der Betroffene vergißt schnell - besonders alltägliche Dinge. Geringe Eigenorganisation, schlechter Überblick Der Betroffene wirkt zerstreut und chaotisch. Probleme beim Einhalten von Regeln Der Betroffene hat seinen eigenen Kopf und will nur seinen Willen durchsetzen. Schlechtes Arbeitsverhalten Dem Betroffenen fehlen Überblick und Strategie. Labile Stimmung Betroffene sind schnell gereizt oder todtraurig. Andererseits werden Enttäuschungen schnell weggesteckt. Mangelndes Selbstwertgefühl Schlechtes Sozialverhalten Betroffene können sich nur schwer in eine Gruppe integrieren und werden dadurch leicht zum Außenseiter. Es fällt ihnen schwer, sich selbst und andere einzuschätzen.

Dyskalkulie

Es (Dyskalkulie) ist eine Entwicklungsverzögerung des mathematischen Denkens bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen. Insgesamt ist bei den Betroffenen das Fundament des mathematischen Verständnisses nicht oder nur sehr verschwommen vorhanden. Ein aufbauender mathematischer Gedanke kann nicht verstanden werden, weil die Grundlagen nicht zur Verfügung stehen. Treten Anzeichen für außermathematische Beeinträchtigungen auf, wie zum Beispiel erhebliche psychische Probleme, gravierende sprachliche Defizite oder anderes, was ein diagnostisches oder lerntherapeutisches Gespräch unmöglich macht, ist dringend die Hilfe anderer Fachkräfte angeraten.

LRS

Dem Kind gelingt die Zuordnung von Sprachlauten und Buchstaben nicht. Das Kind vermeidet Lesen und/oder Schreiben, wenn irgend möglich. Das Kind kann beim Lesen die Laute nicht verschleifen. Das Kind scheint sich schlecht konzentrieren zu können. Das Kind liest und/oder schreibt auch häufig geübte Wörter des Grundwortschatzes nicht richtig bzw. das eine Mal richtig, das nächste Mal falsch. das Kind verweigert das Üben. Das Kind liest sinnentstellend oder gar völlig ohne Sinnentnahme. Das Kind leidet unter Kopf- oder Bauchweh, ohne dass der Arzt eine Ursache findet. Das Kind schreibt Texte (wie Nino), denen der erwachsene Leser kaum Bedeutung zu entnehmen vermag. Das Kind fällt in ungewohnter Weise durch Weinerlichkeit oder Aufsässigkeit auf. Das Kind schreibt das eine Diktat fast fehlerfrei, das nächste wieder voller Fehler. das Kind schläft schlechter als früher das Kind hat bereits schulischen Förderunterricht erhalten, aber seine Leistungen haben sich nicht entscheidend verbessert das Kind zeigt Zeichen von Nervosität (z. B. Nägelbeißen)